Überwacht, gegängelt und enteignet - das kann die Zukunft nicht sein
Totalüberwachung via Internet, Handy & Co., pausenlose Geheimtreffen der Kanzlerin mit wem auch immer, Verhandlungen hinter hermetisch verschlossenen Türen. Selbst stinknormale Koalitionsverhandlungen, die Belange aller Bürger betreffen, werden zur strikten Geheimhaltung erklärt. Unser Land hat sich verändert und dies nicht gerade zum Vorteil.
Dieser Prozess der negativen Entwicklung verläuft schleichend. So schleichend, dass ihn kaum jemand bewusst bemerkt und nun praktisch als normal empfindet. Und doch hat sich unser Land seit der Wiedervereinigung extrem verändert. Das einst so zufriedenstellende und erfolgreiche westliche Flair hat sich längst verflüchtigt. Heute werden wir komplett überwacht, mit immer neuen Gesetzen und Verordnungen überflutet und sogar enteignet, ohne dass sich großartige jemand beschwert.
Das Volk an der kurzen Leine
Schließlich sind längerfristige Verzinsungen von Sparguthaben, die praktisch unterhalb von einem Prozent liegen, nichts anderes als staatlich verordnete Raubzüge. Auch neueste Verlautbarungen, wonach der IFW möglicherweise Zwangsabgaben von Sparguthaben plant, passen gut ins neue Bild. Ebenso lohnt Arbeit zumindest für normale Zeitgenossen kaum noch und gereicht allenfalls zum nackten Überleben. Menschen werden an der immer kürzeren Leine gehalten und teilweise mit Löhnen abgespeist, die unterhalb jeglicher Akzeptanz liegen. Armut macht abhängig und das hat mit Demokratie nicht mehr viel zu tun.
Westliches Modell kein Vorbild mehr?
Was ist passiert und worin liegen die Gründe für eine derartige Entwicklung? Experten mutmaßen, dass angesichts des Zusammenschlusses von Ost und West in Deutschland das westliche Modell nicht mehr als Vorbildfunktion fungieren muss. Jahrzehntelang diente es in Hinblick auf die DDR sozusagen als DAS schlagende Argument für eine bessere Welt und Wohlstand, der seinesgleichen suchte. In diesem System konnte sich jeder, auch der sogenannte kleine Mann, viel leisten. Sogar Eigenheim, Auto und Urlaub waren drin. Für heutige einfache Arbeiter hört sich das in der Tat nach Schlaraffenland an.
Überwachungswahn ohnegleichen
Mit dem Bankrott der DDR und dem Zusammenschluss in Ost und West jedenfalls wurde das Vorzeigemodell überflüssig. Die Armutsentwicklungen nahmen ihren Lauf. Huckepack mit dem Missbrauch des Internets als Komplett-Überwachungsinstrument braut sich nunmehr ein System zusammen, das beim Volk nicht allen Ernstes erwünscht sein kann. Orwell und die ehemalige DDR lassen grüßen. Der Überwachungswahn breitet sich – durchaus deutlich getrieben von Deutschland - in Europa und der ganzen Welt aus und nimmt Ausmaße an, die das Vorstellungsvermögen selbst hart gesottener Zeitgenossen übertreffen (siehe auch die Publikation: "Wie von Deutschland aus der Kampf gegen den Terror gesteuert wird" des Journalisten John Goetz)
Deutschland initiiert europaweites Verarmungsprogramm
Auch das Verarmungsprogramm läuft ungeniert weiter auf Hochtouren und auch hier beweist sich Deutschland als europaweit treibende Instanz. Renten werden gekürzt, das Renteneintrittsalter erhöht, Niedrig- und Dumpinglöhne forciert und vieles mehr. Treten adäquate Entlohnungen immer weiter in den Hintergrund, werden Abhängigkeiten im ganz großen Stil vorangetrieben. Argumentiert wird pausenlos und in ständig wiederkehrender Monotonie mit Herausforderungen durch Globalisierungseffekte. Doch ist das tatsächlich für Deutschland und Europa der Weg in die Moderne?
Wer sind die wahren Profiteure auf Kosten der Allgemeinheit? Wollen wir wirklich in einer Welt leben, wie sie derzeit zusammengezimmert wird? Das werden die Fragen der Bürger sein, die sie ihren Politikern hoffentlich immer dringlicher stellen. Überwacht, gegängelt und enteignet – das kann die Zukunft nicht sein.
