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Politik

TV-Duell: Piratenpartei beklagt Farblosigkeit und politischen Stillstand

Es sollte DIE Chance der beiden Kanzlerkandidaten werden, die für ihre Parteien um das beste Ranking bei der Bundestagswahl kämpfen. Das Ergebnis ließ zu wünschen übrig. Davon jedenfalls ist die Piratenpartei überzeugt und beklagt die Farblosigkeit und den politischem Stillstand, der durch zwei unmotivierte Kandidaten repräsentiert werde.

SPZ/re

Das TV-Duell zwischen Peer Steinbrück und Angela Merkel kommentiert Bernd Schlömer, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland:

"Für echte Veränderung in der Politik braucht es die Piratenpartei. Statt eines leidenschaftlichen Schlagabtausches erlebten die Zuschauer kaum klare Aussagen und auswendig hölzern vorgetragene Statements der Kanzlerkandidaten. Das Ende der Ära Merkel hat in jedem Fall begonnen. Für vier weitere Jahre hat der Auftritt in jedem Fall nicht gereicht.

Aber auch Peer Steinbrück hat es nicht geschafft die Zuschauer mitzureißen, schließlich unterscheiden sich die Positionen von Union und SPD kaum noch von einander und verlieren sich in politischer Beliebigkeit. Statt mutiger neuer Ideen wird neues Flickwerk als Patentrezept präsentiert.

Dass beim größten Überwachungsskandal der Geschichte sowohl Union als auch SPD als willige Mittäter der Geheimdienste auffielen, wird einfach unter den Tisch fallen gelassen.

Das TV-Duell hat verdeutlicht, dass die Wähler bei der Bundestagswahl unter den Kanzlerkandidaten lediglich fünfzig unterschiedliche Töne von Farblosigkeit und politischem Stillstand durch zwei unmotivierte Kandidaten wählen können.

Für neue Ideen und echte Leidenschaft in der Politik brauchen wir eine Wiederbelebung der Leidenschaft in der Politik durch neue Ideen und eine Piratenfraktion, die das grau-in-grau der Scheindebatten in Frage stellt."

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Foto: YouTube.com

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